Bücher

Kurt Bangert
Die Wirklichkeit Gottes
Wie wir im 21. Jahrhundert an Gott glauben können
Philia Verlag 2012, 278 Seiten
Euro 19,95



Gibt es Gott? Viele Menschen bejahen diese Frage mit Entschiedenheit, andere verneinen sie mit ebenso großer überzeugung. So sicher die einen Gottes Existenz voraussetzen, so selbstverständlich stellen andere sie in Frage. Vielleicht erledigt sich die Gottesfrage auch dadurch, dass sie von Vielen gar nicht mehr gestellt wird. Zumindest in westlichen Ländern erleben wir einen dramatischen Trend der Säkularisierung und Abkehr vom Religiösen. Gleichwohl ist auch eine verstärkte Sehnsucht nach spiritueller Orientierung zu beobachten. Säkularisierung kann kein Ersatz für Spiritualität und die Suche nach Sinn sein.
Ob es Gott gibt oder nicht ist indes auch eine Frage der Definition. Was verstehen wir unter dem Wort Gott? Manche meinen, der Unbenennbare und Undefinierbare dürfe nicht definiert werden. Andere sind überzeugt: Ohne Gott zu definieren, wissen wir nicht, wovon wir überhaupt reden. Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Klärung der Gottesfrage und zeigt Wege auf, wie wir heute noch verantwortlich an Gott glauben können, ohne unser modernes Wirklichkeitsverständnis zu verwerfen.

Kurt Bangert legt mit diesem Band eine profunde Gotteslehre vor und zeichnet Gottesbilder, die auch mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften vereinbar sind. Für den Theologen, der sich viele Jahre für die Bekämpfung der globalen Armut eingesetzt hat, ist die Gottesidee auch nicht zu trennen von dem Bemühen um eine notleidende Welt, die sich nach Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit sehnt.

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Aus dem Inhalt:


- Die Frage nach Gott
- Die Sehnsucht nach Gott
- Gott als Geheimnis?
- Gott lässt sich nicht beweisen
- Gott definieren?
- Die atheistische Alternative ernst nehmen
- Wo ist Gott?
- Gott im Gehirn?
- Die Theodizee-Frage
- Der antiquierte Gott
- Gott als Geist
- Gott als das Ganze
- Gott als Heil
- Gott als Schöpfer
- Gott als Resonanz
- Gott und Welt
- Gott als Gerechtigkeit
- Gott als Mensch
- Gott als Liebe
- Gott als Dreieinigkeit?
- Gott als Sein?
- Gott als die meine Existenz bestimmende Wirklichkeit

Reaktionen:

Was mir zunächst auffällt, ist der wohltuend ruhige Sprachstil, der scheinbar mühelos, wenig auffällig und ohne be-sondere sprachliche Attitüden oder pointiert witzigen Formulierungen daherkommt und gerade dadurch, ganz auf das Thema konzentriert, auch die schwierigsten Gedankengänge gut verständlich darlegen und nachvollziehbar machen kann. Das Vorwort empfinde ich als ein Meisterstück, in dem der persönliche Bezug zur Gottesfrage eng verknüpft ist mit einer Art Situationsanalyse unserer aktuellen Situation und den Fragen von vielen Menschen. Die Ausführun-gen kommen trotz Detailbeschreibungen mit relativ wenig, aber notwendigen Fremdwörtern und Fachvokabular aus, die aber ruhig, unaufgeregt erläutert werden, kein Fachchinesisch, jedenfalls nicht für mich. Ganz anders ist es bei den Gedankengängen. Häufig werden ähnliche oder konträre Gedanken, beziehungsreiche Assoziationen, überra-schende, eindrucksvolle Beispiele und Denkansätze aus ganz unterschiedlichen Werken, Zeiten, Kulturen, Weltan-schauungen, Kontinenten integriert. So entsteht ein gedankliches Beziehungsgeflecht, erdverhaftet und interkulturell.
Gerd H., Germanist und Religionspädagoge


Kurt Bangert bringt das Kunststück fertig, auf etwa 270 Seiten in 23 Kapiteln über die Gottesfrage zu schreiben, ohne dass man an irgendeinem Punkt vor der Lektüre kapitulieren muss. Mit seiner Fähigkeit, die gegenwärtige Diskussi-onslage in verständlicher Weise zu referieren, auf zuverlässige theologische und philosophische Gewährsleute zu-rückzugreifen, spannend und packend zu schreiben, erinnert er an Heinz Zahrnt. Die eigene Meinung kommt vor allem im umsichtigen Abwägen verschiedener Standpunkte zum Vorschein… Vehement vertritt Bangert den Grundsatz, dass modernes wissenschaftliches Denken, überhaupt der Gebrauch der Vernunft, und der Glaube an Gott sich an keinem Punkt ausschließen müssen… zeigt sich besonders eindrücklich, dass das Buch Bangerts nicht nur voller theologischer, biblischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Informationen und Einsichten steckt, sondern auch seelsorgerliche Hilfen bietet… Diese Verbindung von klarem Ja zur Wirklichkeit Gottes und von unvoreinge-nommener Aufnahme aller möglichen Anfragen und Einwände ist musterhaft.
Dr. Andreas R., Theologe


…ein sehr kluges Buch … Imponiert haben mir die vielen Beispiele aus Philosophie und Naturwissenschaft, die [den Autor] als gelehrten und umfassend gebildeten Verfasser ausweisen… [Der] Stil ist elegant und verständlich, auch komplizierte Gedanken sind für jeden zu begreifen… Ich bin beeindruckt … Wenn man denn an Gott glauben möchte, dann so…
Ursula S., Religionshistorikerin


Das ist ja nun so ein gedankenreiches Buch. Für mich ist das in der Religion die Vorderfront des heutigen Wissens. Besser kann man es mit unserem heutigen Kenntnisstand nicht machen. Ich denke, es gibt z.Zt. keinen besseren Fachmann [als K.B.] zum Thema einer offenen, intelligenten Religiosität.
Dr. Helmut F., Mathematiker, Unternehmer


Ich bin sehr dankbar für dieses Buch und die profunden Abhandlungen zu den so aktuellen und umstrittenen Themen. Ich fühle mich bereichert und bin sehr angeregt durch die Lektüre.
Dr. Jürgen L., Theologe u. Autor


Kurt Bangert schildert fundiert, faktenreich und bildhaft, auch überzeugend und logisch schlüssig Zusammenhänge in gut verständlicher Form. Seine Darstellungen sind das, was die Menschheit heute am dringendsten braucht. Wenn es das Ziel ist, Menschen zu höherer Erkenntnis und zu höheren Wahrheiten zu verhelfen, so erfüllt dieses Buch dieses Ziel in großartiger und einzigartiger Weise - wie kein anderes mir bekanntes Buch. Das Buch ist wundersam genial und findet meine volle Zustimmung. Es müsste viel bekannter werden.
Hartmut N., Wesseling


Vor einiger Zeit bin ich aus der "Institution" Kirche ausgetreten, habe nun mit diesem Buch wieder einen Anreiz, mich wieder etwas intensiver mit dem Glauben an Gott zu beschäftigen. Danke hierfür!
Daniel B.